Der Aderlass nach Hildegard von Bingen

„Wenn bei einem Menschen die Gefäße mit Blut überfüllt sind, müssen sie durch einen Aderlass von schädlichem Schleim und den durch die Verdauung gelieferten Fäulnisstoffen gereinigt werden".       - Hildegard von Bingen-


Aderlasstermine 2018:

04.01. - 06.01.2018

01.02. - 06.02.2018

03.03. - 08.03.2018

03.04. - 06.04.2018

02.05. - 06.05.2018

28.07. - 02.08.2018

26.09. - 30.09.2018

25.10. - 30.10.2018

24.11. - 29.11.2018


Der Aderlass muss nüchtern durchgeführt werden.

 

Der Aderlass nach Hildegard von Bingen ist ein spezielles Verfahren und wurde durch die Heilerin Hildegard von Bingen in Büchern beschrieben. Sie übermittelte uns umfassende medizinische Werke, die wir in ihrer Bedeutung erst heute zu verstehen beginnen.

Das Blut ist ein besonderes Lebenselixier des Menschen. Es hat spezifische Aufgaben und ist das größte Organ des Menschen. Nach Hildegard besteht die große gesundheitsstörende Kraft in einem Überhandnehmen von schlechten, sauren Säften, die durch falsche Ernährung, Umweltgifte (Luft-, Trinkwasser-, Lebensmittelverunreinigung, Übermaß an tierischem Eiweiß, Zucker, Teigwaren, Bohnenkaffee, Alkohol, Nikotin, chemische Medikamente, Bewegungsmangel, chronisches Schlafdefizit, Elektrosmog), aber auch durch Stressfaktoren wie Sorgen, Kummer, Angst, Hetze, Ärger, Enttäuschung entstehen. Der Aderlass unterstützt nicht nur mit, das Blut von diesen krankmachenden Belastungen zu reinigen, sondern auch die schlechte Mischung der Säfte, die aus Stoffwechsel- und Hormonregulationsstörungen resultieren, zu beseitigen. Der Aderlass nach Hildegard von Bingen ist ein bluthygienisches Verfahren zur Immunstimulierung und Regulierung der Körperfunktionen und dient im Wesentlichen der Verbesserung des Gesamtstoffwechsels und wirkt bei akuten sowie chronischen Erkrankungen entzündungshemmend, schmerzregulierend und hormonmodulierend. Auch gesunde Menschen (empfehlenswert) sollten 1 x jährlich einen Aderlass durchführen lassen.

Bei diesem Aderlass wird nur 60-100 ml Blut entnommen, das unreine (schlackenreiche) Blut wird entzogen. Das reine Blut bleibt dem Körper erhalten. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sind allerdings einige Punkte zu beachten, desweiteren sollte der Umgang mit der sogenannten „Aderlasskanüle“ erlernt werden. Lässt man das Aderlassblut stehen, werden anhand des sich absetzenden Blutkuchens Phänomenanalysen erstellt, die einen genauen Aufschluss über Disposition und Diathese gegeben.